Rückersdorfer Str. 61
90552 Röthenbach
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Marktplatz 4
91207 Lauf a. d. Pegnitz
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Unsere Kooperationspartner
und Referenzen



Intensiv-Pflege-Klinik Schwaig / Hersbruck

Hier findet Ihr Angehöriger oder Patient:

  • individuelle Therapie auf neurologischer Basis
  • neurologisch ausgelegte, aktivierende Grund- und Behandlungspflege
  • ärztliche Behandlung und Betreuung. ...mehr

Lebenshilfe Nürnberger Land Lauf / Schönberg

Seit 1969 fordert die Lebenshilfe im Nürnberger Land Rechte und Entwicklungsmöglichkeiten der Menschen mit geistiger Behinderung ein.
In 18 Einrichtungen erhalten Menschen, die von Behinderung bedroht sind, Menschen mit Hilfebedarf und Menschen mit geistiger Behinderung qualifizierte Förderung, Betreuung und Begleitung. ...mehr

SR Therapiesysteme GmbH & Co.

Die Produkte basieren auf dem physikalischen Phänomen der Stochastischen Resonanz und sind weltweit patentiert. ...mehr

www.stimmprofis.de

Traumberuf mit Zukunft (musisch, pädagogisch, therapeutisch): Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/in (staatlich geprüft) ...mehr

NOVAFON GmbH

Die NOVAFON GmbH in Weinstadt bei Stuttgart ist der führende Hersteller und Anbieter von elektrischen Schallwellengeräten zur lokalen Vibration. ...mehr

Studienkreis, Die Nachhilfe

Top Nachhilfe in allen Stadtteilen in Nürnberg bei den Profis vom Studienkreis. Förderunterricht in Mathematik, Deutsch, Englisch u.v.m. ...mehr

Physiotherapie Petra Karte

Wir verstehen uns als Praxis für Krankengymnastik/Physiotherapie im klassischen Sinne. Unsere Patienten schätzen unsere langjährige Berufserfahrung und fachliche Kompetenz. Sie wissen, dass wir auch in schwierigen Situationen für sie da sind. ...mehr

Besondere Ansätze und Arbeitsbereiche:


Stochastische Resonanztherapie


Neu bei uns im Programm ist die stochastische Resonanztherapie. Sie dient zur Unterstützung bei einer Vielzahl von Störungsbildern, zumeist in der Ergotherapie. Die stochastische Resonanztherapie beruht auf dem sogenannten „Zeptoring“. Hier betritt der Patient etwas, das ihn an einen „Barren“ erinnern könnte. Tatsächlich kommt es aber nicht auf die Holme an, sondern auf die Fußplatten, auf die sich der Patient stellt. Diese führen nach Zufallsprinzip Bewegungen aus, auf die sich der Körper immer wieder neu einstellen muss. Das Gehirn wird aktiviert, zu reagieren und trainiert, die Informationen schnellstmöglich zu verarbeiten und die passenden Impulse an die Muskulatur weiterzugeben, die ihrerseits ein differenziertes Training erfährt. Natürlich wird alles individuell und auf die jeweilige therapeutische Situation abgestimmt!

Die stochastische Resonanztherapie kann helfen bei
- neurologischen Krankheitsbildern wie z.B. Parkinson, MS, ALS, Lähmungen, bis hin zu Restless Legs,
- bei orthopädischen Problemen wie z.B. Osteoporose, Rupturen, Prothesen, Arthrosen
- in der Pädiatrie, speziell z.B. auch bei Hyperaktivität (ADHS), Autismus
- bei symptombezogenen Diagnosen wie Rückenschmerzen, Spastik, Harninkontinenz, Depression

Details erfahren sie über die Website des Herstellers SR Therapiesysteme GmbH & Co.


Legasthenie / Lese-Rechtschreibschwäche (LRS und ADS)


Legasthenie wird als "Entwicklungsstörung des Lesens und Schreibens" definiert. In Deutschland werden die Begrifflichkeiten Legasthenie und LRS synonym verwendet. 6-10% der Gesamtbevölkerung sind betroffen. LRS ist eine Teilleistungsstörung, d.h. das Kind hat bei einer durchschnittlichen oder überdurchschnittlichen allgemeinen Begabung ausschließlich in den Bereichen Lesen und/ oder Schreiben große Schwierigkeiten. 


Bei einem Verdacht auf LRS sollte auch immer ein Augenarzt und ein Ohrenarzt aufgesucht werden, um organische Störungen in den Bereichen Sehen und Hören auszuschließen.


Kinder mit LRS zeigen im Vorschulalter überdurchschnittlich häufig Wahrnehmungsprobleme (v.a. Hören, differenzierendes Hören) und damit gekoppelt Auffälligkeiten bei der Sprachentwicklung. Auch Probleme beim Erlernen von Kinderliedern seien hier erwähnt.


Später in der Schule dehnen sich die Auffälligkeiten auf das Lesen und Schreiben aus. Merken, Auswendiglernen, die Rechts-Links-Unterscheidung machen Probleme. Hinzu kommen oft Unaufmerksamkeit, Clownerie, mangelndes Selbstvertrauen, Klagen über Bauchschmerzen, Kopfschmerzen oder Übelkeit. Diese Probleme können durch reines Üben nicht behoben werden (also auch nicht durch Nachhilfe)!


Jedes Kind ist einzigartig, und auch jede Legasthenie ist es. Daher muss jede Therapie ganz individuell angelegt werden – wie es ja ohnehin üblich ist in der Ergotherapie und Logopädie. Bei aller Individualität müssen bei einer LRS-Therapie stets Aufmerksamkeit/Konzentration, Wahrnehmung und Fehlerbearbeitung/Regelwissen Beachtung finden. Logopädische und/oder ergotherapeutische Therapie tragen dem Rechnung.


Achtung: Eine LRS-Behandlung ist keine Kassenleistung! Auch bei der Finanzierung gilt es, „individuelle“ Lösungen zu finden. Zumeist helfen hier die Jugendämter und übernehmen nach dem Jugendhilfegesetz (35a SGB VIII) in bestimmten Fällen die Kosten der Behandlung.


Übrigens gibt es berühmte Legastheniker: Albert Einstein, Alfred Hitchcock, Ernest Hemingway, Francois Mitterrand, Tom Cruise, Michael Jackson, Leonardo da Vinci, Agatha Christie, Hans Christian Anderson, George W. Bush, Whoopi Goldberg, Steven Spielberg, Dustin Hoffman, Walt Disney, Franklin D. Roosevelt, John Lennon, Steven Hawkins, Charles Darwin, Napoleon Bonaparte, ...


ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom),
bzw. – in Kombination mit Hyperaktivität


Der Begriff ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom) besteht in Anlehnung an die amerikanische
Bezeichnung ADD (Attention Defizit Disorder). Die Diagnose lautet: „Aufmerksamkeits-Störung
mit und ohne Hyperaktivität“. 


Das sagt schon ziemlich genau, worum es geht: Gestörte Aufmerksamkeit ohne (ADS) Hyperaktivität: zerstreut, vergesslich, träumerisch, abwesend sein – oder mit Hyperaktivität (ADHS): ständig in Aktion, leicht ablenkbar, ungeduldig, chaotisch sein.


Zumindest im zweiten Fall sind das deutliche Verhaltensauffälligkeiten. Diese kaschieren die potenziellen Fähigkeiten und Möglichkeiten der Kinder, die intelligent, phantasievoll, kreativ und zuweilen hochbegabt sind. Bei Kombination z.B. mit einer Diagnose aus dem Autismus-Spektrum wird die Situation noch komplexer.


Die Wahrnehmung und deren Verarbeitung ist bei AD(H)S auf mehreren Ebenen eingeschränkt. Vor allem durch mangelndes „Hinhören“ und „Hinsehen“ werden Probleme beim Sprechen wie auch beim Lesen und Schreiben provoziert. (womit sich eine Nähe zur Lese-Rechtschreibstörung ergibt)


Die Arbeit an Konzentration und Wahrnehmung sind wesentliche Therapiebestandteile. So können sprachliche Auffälligkeiten reduziert und das Erlernen von Lesen und Schreiben befördert werden. Wenn rechtzeitig therapeutisch interveniert wird, kann das Entstehen einer LRS verhindert werden. Wenn die Therapie erst im Schulalter beginnt, können trotzdem viele Besserungen erreicht werden.


Frau Schoen ist Ansprechpartner für diesen Bereich.

Gebärdensprache in der logopädischen Therapie


Kindern mit geistiger Behinderung fällt das sprachliche Lernen oft leichter, wenn eine visuelle Unterstützung des Gesprochenen erfolgt. Außerdem können Kinder, wenn die sprachliche Mitteilung nicht gelingt, ihre Anliegen durch Gebärden ausdrücken.


Aber auch schwerhörige und gehörlose Patienten (mit und ohne Cochlea-Implantat) können von Gebärdensprache profitieren. Jedes Wort der Lautsprache wird hier visualisiert, also „gebärdet“ (LBG: Lautsprache und Gebärde)


Natürlich gibt es auch eine „reine“ Gebärdensprache – das ist eine selbstständige Sprache auf visueller Ebene: Die DGS: deutsche Gebärdensprache. Sie findet ebenfalls Verwendung im Zusammenhang mit Cochlea-Implantat (CI) -Versorgten und bei der Therapie von schwerhörigen oder gehörlosen Patienten, weil so bei der Erarbeitung einer verbesserten Lautsprache Übungen und Zusammenhänge erklärt werden können.


Frau Dreiheller ist Ansprechpartner für diesen Bereich.

Besondere Methoden, Ansätze und Arbeitsbereiche

  • Sensorische Integration
  • Audiva (Förderung des zentralen Hörvermögens)
  • LRS
  • Entspannungstherapie
  • Schlaffhorst-Andersen
  • Affolter
  • FOTT
  • PNF
  • Wachkoma 
  • LE-Therapie
  • Psychotonic
  • Familientherapeutische Elemente

Wir haben außer der logopädischen Therapie im engeren Sinn noch weitere Angebote,
die Stimme, Sprache, Gesundheit und Geist fördern:

  • Stimmbildung mit Atemschulung (Einzel und Chor / Sing- und Sprechstimme), Gesangsunterricht
  • Redetraining, Sprech- und Atemschulung für „Vielredner“
  • Stimmbildung und Gehörbildung, freies Singen nach Noten
  • Tönen und Obertönen (Obertongesang), Improvisieren
  • Sprache ist Musik … 
  • Sprache lernen mit Musik - Musikalisch-sprachliche Früherziehung

Außerhalb des therapeutischen Bereichs können wir Förderungen und Schulungen
in folgenden Gebieten ermöglichen:

  • Atemschulung und Tipps allgemein, für Sänger, Redner und Instrumentalisten
  • Einzelstimmbildung 
  • Chorische Stimmbildung und Ausdrucksarbeit
  • Erarbeiten und Gestalten von Solo- und Chorliteratur
  • Singen und Musizieren nach Noten
  • Chorprojekte für Erwachsenen- und/oder Kinderchor, z.B. Singspiele
  • Tönen und vokales Improvisieren in der Gruppe
  • Sprachgestaltung für Redner
  • Sprachgestaltung für Gedichtvorträge
  • u.v.m.



Terminierungstool wird eingerichtet. (Termine / Anmeldungen für Kurse)

weiteres Wissenswertes...


Verordnung/Rezept
Die Verordnung für eine Therapie stellen Kinderärzte, Pädaudiologen, HNO-Ärzte, Kieferorthopäden, Neurologen sowie Hausärzte aus. Die Therapie muss spätestens 14 Tage nach Ausstellung der Verordnung erfolgen, da diese sonst verfällt. Vereinbaren Sie daher bitte zuerst einen Termin mit uns, bevor Sie die Verordnung bei Ihrem Arzt ausstellen lassen.


Zuzahlungen
Ab dem vollendeten 18. Lebensjahr besteht eine Zuzahlungspflicht von 10% des Verordnungswertes zuzüglich 10€ Rezeptgebühr. Die Hausbesuchspauschale muss ebenfalls z.T. von Ihnen getragen werden. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Befreiung von der Zuzahlung möglich. Informationen hierüber erfragen Sie bitte bei Ihrer Krankenkasse.


Dauer und Häufigkeit der Therapie
Je nach vorliegender Störung und Ermessen des Arztes werden Therapieeinheiten von 30 Minuten, 45 Minuten oder 60 Minuten verordnet. Meist findet die Therapie 1-2 mal in der Woche statt.


Die erste Stunde...
Die erste Stunde bietet Ihnen die Möglichkeit, zu schildern, weshalb Sie zu uns gekommen sind. Fragen und Organisatorisches können geklärt werden und wir informieren Sie gerne über den Ablauf der Therapie. Anschließend erfolgen geeignete Testverfahren zur Erstellung der logopädischen oder ergotherapeutischen Diagnose.